Manchmal braucht es Ausdauer, Geduld und viele Menschen, die an eine gemeinsame Idee glauben. Nach langen Bemühungen ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht: Am 29. April 2026 haben wir als Zusammenschluss verschiedener Initiativen, Gruppen und engagierter Einzelpersonen den Kaufvertrag für das Café Klatsch in Lüneburg unterzeichnet.
Damit steht fest: Am Springintgut 21 entsteht ein neues Initiativenhaus für Lüneburg.
Für viele von uns ist das weit mehr als der Erwerb eines Gebäudes. Es ist die Chance, einen dauerhaften Ort für zivilgesellschaftliches Engagement, Beteiligung und gemeinschaftliche Gestaltung unserer Stadt zu schaffen. Einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen können.
Ein Haus für Engagement und Begegnung
Wir möchten einen Raum schaffen, in dem sich Initiativen treffen, Projekte entwickeln und Veranstaltungen organisieren können. Ein Ort für Solidarische Küchen, Kneipenabende, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Workshops und politische Diskussionen. Ein Ort, an dem Menschen unkompliziert vorbeikommen, neue Kontakte knüpfen und Möglichkeiten finden können, selbst aktiv zu werden.
Gerade in einer Zeit, in der demokratiefeindliche Kräfte an Einfluss gewinnen und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wichtiger wird, brauchen wir Orte, an denen Menschen sich begegnen, austauschen und gemeinsam handeln können. Das Initiativenhaus soll genau ein solcher Ort werden.
Das Erbe des Café Klatsch
Das Café Klatsch hat die Lüneburger Stadtgesellschaft über mehr als vier Jahrzehnte geprägt. Viele Menschen verbinden mit dem Haus persönliche Erinnerungen, Begegnungen und besondere Momente.
Da der bisherige Eigentümer die Kneipe aus Altersgründen nicht weiterführen kann, hat er sich entschieden, das Haus in unsere Hände zu geben. Dafür sind wir sehr dankbar. Bis Ende Juni 2026 wird das Café Klatsch noch wie gewohnt geöffnet sein. Anschließend beginnen die Vorbereitungen für die nächste Phase.
Ab August 2026 starten die notwendigen Renovierungs- und Umbauarbeiten, damit das Gebäude Schritt für Schritt zu einem lebendigen Initiativenhaus werden kann.
Jetzt brauchen wir Unterstützung
Mit dem Kauf des Hauses ist ein entscheidender Schritt geschafft. Gleichzeitig beginnt nun die eigentliche Arbeit. Damit das Initiativenhaus Wirklichkeit wird, sind wir auf die Unterstützung vieler Menschen angewiesen.
- Direktkredite
Eine wichtige Säule der Finanzierung sind Direktkredite. Dabei leihen Privatpersonen dem Initiativenhaus Geld in Form eines privaten Darlehens. Wir nehmen Direktkredite mit einer Summe von 1.000 - 10.000 €. Diese Mittel können wir als Eigenkapital einsetzen und zahlen dafür Zinsen (0,1%-1,5%). Die Laufzeit der Kredite können frei gewählt werden.
Wenn du dir vorstellen kannst, das Initiativenhaus mit einem Direktkredit zu unterstützen, schreib gern an: finanzen@initiativenhaus-lueneburg.de - Spenden
Auch Spenden helfen uns enorm weiter. Besonders regelmäßige Beiträge geben uns Planungssicherheit. Aber auch einmalige Spenden – ob klein oder groß – unterstützen den Aufbau des Hauses und die anstehenden Investitionen. - Mitmachen und Anpacken
Neben finanzieller Unterstützung brauchen wir viele helfende Hände. Vor uns liegen umfangreiche Sanierungsarbeiten und zahlreiche organisatorische Aufgaben. Wer handwerklich unterstützen, Veranstaltungen mitplanen oder sich auf andere Weise einbringen möchte, ist herzlich willkommen.
Wer mitmachen möchte, kann sich unter kontakt@initiativenhaus-lueneburg.de melden. - Engagement in den Initiativen
Das Initiativenhaus ist kein Selbstzweck. Es lebt von den Menschen und Gruppen, die es nutzen, gestalten und mit Leben füllen. Deshalb ist auch das Engagement in den beteiligten Initiativen selbst eine wichtige Unterstützung. Je mehr Menschen sich einbringen, desto stärker wird das Haus als Ort der Begegnung, Beteiligung und Veränderung.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Der Grundstein ist gelegt. Jetzt beginnt die spannende Aufgabe, aus einem Gebäude einen lebendigen Ort für Lüneburg zu machen.
Wir freuen uns auf alle, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen wollen. Denn ein Initiativenhaus entsteht nicht durch Mauern und Räume allein – es entsteht durch die Menschen, die es mit Ideen, Engagement und Gemeinschaft füllen.